Leitbild der GS Oyten
In der Gemeinde Oyten (ca. 15000 Einwohner) gibt es drei Grundschulen:
Im Ortsteil Bassen, im Ortsteil Sagehorn und in Oyten selbst.
Die Grundschule Oyten liegt zentral im Ortskern in direkter Nachbarschaft zur Kirche.
Die Grundschule Oyten ist eine zwei- bis dreizügige Grundschule. Seit Beginn dieses Schuljahrs sind wir „Offene Ganztagsschule“.
Im Schuljahr 2010/2011 besuchen 190 Schüler, die sich auf 9 Klassen verteilen, unsere Schule. Sie werden von 13 Lehrerinnen, einem Lehrer und einer Referendarin unterrichtet. Im Rahmen des Regionalen Integrationskonzeptes arbeitet eine Lehrerin der Erich-Kästner-Schule (Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen in Achim) an unserer Schule.
Sechs pädagogische Mitarbeiterinnen springen bei Krankheit oder dienstlichen Verpflichtungen der Lehrkräfte als Vertretung ein und bieten außerdem im Anschluss an den Unterricht für Kinder aus den 1. und 2. Klassen eine Betreuung an. Wir haben zur Zeit nur noch eine Betreuungsgruppe in der Schule, da die anderen Kinder das Ganztagsangebot wahrnehmen.
Das Einzugsgebiet der Grundschule Oyten liegt südlich von der Hauptstraße, die mitten durch den Ort führt. Die Sozialstruktur im Schulgebiet ist gemischt. Neben Einfamilienhäusern zählen zu unserem Einzugsgebiet auch die Wohnblöcke „Am Berg“. 35% der Schulkinder haben einen Migrationshintergrund, dabei gibt es eine breite Streuung der Herkunftsländer. Daneben haben wir viele Kinder aus sozial schwachen Familien. 15% unserer Schüler leben in Familien, die eine staatliche Unterstützung erhalten.
Bei unseren Schülern gibt es eine große Spanne zwischen leistungsfähigen und förderbedürftigen Schülern, was wir als Herausforderung für unseren Unterricht betrachten.
Seit dem Schuljahr 2003/2004 besteht eine Kooperation zwischen der Helene-Grulke -Schule (Förderschule für geistig behinderte Schüler) und unserer Schule. Im Schulgebäude sind zwei Klassen der Helene-Grulke-Schule untergebracht. Diese Klassen kooperieren mit unseren Klassen und nehmen am Schulleben teil.
In unserer Grundschule gibt es neben den Klassenräumen, Fachräume für Werken und Musik, einen Förderraum, eine kleine Küche, eine Aula, eine Schülerbücherei, einen Betreuungsraum, einen Raum für die Ganztagsbetreuung, einen Gruppenraum, der mit einem interaktiven Whiteboard ausgestattet ist, einen Computerraum mit 10 Schülerarbeitsplätzen und eine Turnhalle.
Aula und Turnhalle werden nachmittags und abends von Vereinen und der Musikschule genutzt.
Der Schulhof ist in einem Beteiligungsprojekt mit unseren Schülern ganz neu geplant worden und wird bis zu den Herbstferien fertig gestellt sein.
Für die Pausen steht den Kindern zusätzlich der Trainingsplatz des TV Oyten zur Verfügung, der von vielen Kindern zum Toben und Fußball spielen genutzt wird.
Insgesamt beobachten wir im Kollegium eine steigende Anzahl von Eltern, die zunehmend Unterstützung bei der schulischen Fürsorge (Frühstück, Beschaffung von Arbeitsmaterialien, Pünktlichkeit, Verstehen von Elternbriefen, Organisation des Alltags...) brauchen. Neben dem Engagement seitens der Lehrer, um diese Familien zu unterstützen, arbeiten wir intensiv mit dem Jugendamt, der Erziehungsberatung und anderen Einrichtungen zusammen.
Alle Eltern haben die Möglichkeit, aktiv am Schulleben teilzunehmen bzw. dieses mitzugestalten (z.B. bei Bastelstunden, Feiern, Ausflügen, Schulfesten, als Lesemütter,...). Aus Sicht des Kollegiums und der engagierten Eltern wäre eine aktivere Beteiligung sehr wünschenswert.
Konzept der Verlässlichen Grundschule
Zeitrahmen der Grundschule Oyten:
Ankunft der Busse: 7.40 Uhr
Abfahrt der Busse: 11.50 Uhr ( Schüler der 1. und 2. Klassen )
12.50 Uhr ( Schüler der 1. und 2. Klassen mit Betreuung sowie Schüler der 3. und 4. Klassen )
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Tage Zeiten |
Mo. Di. Mi. Do. Fr. |
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7.45 – 8.00 |
Offener Anfang
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8.00 – 8.45 8.46 – 9.40 |
1. Stunde 5 x 45 Minuten= 5 Wochenstunden 2. Stunde 5 x ( 45 + 9 ) Minuten = 6 Wochenstunden
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9.40 – 10.00 10.00 – 10.10
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1. große Pause ( Bewegungspause ) Frühstückspause |
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10.10 – 10.55 10.55 – 11.40 |
3. Stunde 5 x 45 Minuten = 5 Wochenstunden 4. Stunde 5 x 45 Minuten = 5 Wochenstunden
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11.40 – 11.55
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2. Pause |
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11.55 – 12.40 |
5. Stunde Unterricht für die 3. und 4. Klassen 5 x 45 Minuten = 5 Wochenstunden |
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11.55 – 12.45 |
Betreuung für angemeldete Erst- und Zweitklässler 5 x 50 Minuten |
Ganztagsangebot
Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 bieten wir zunächst den Schülern der 1. und
2.Klassen von Montag bis Donnerstag die Möglichkeit, in der Schule Mittag zu essen,
die Hausaufgaben zu machen und verschiedene Angebote wahrzunehmen.
Eltern können ihre Kinder für einen Tag oder mehrere Tage anmelden.
Die Angebote orientieren sich an den Wünschen der Kinder, die in einem Projekt
erarbeitet wurden. Die Kinder wünschten sich viel Sport und Bewegung, Theater,
Musik, Basteln und Werken und Themen aus dem Bereich „Natur und Umwelt“.
Offener Anfang:
Ab 7.45 Uhr können sich die Schüler in ihrem Klassenzimmer auf den Unterrichtstag vorbereiten, mit ihren Freunden Erlebnisse vom Vortag austauschen, sich ein Buch nehmen, oder sich auch mal eine nicht verstandene Hausaufgabe vom Lehrer erläutern lassen. Ab 8.00 Uhr beginnt der Unterricht.
1. Block:
Die zweite Stunde wird täglich um 9 Minuten verlängert, um ein gleichmäßiges Stundenraster zu gewährleisten.
Die Schüler lernen von Anfang an einen konstanten Tagesablauf kennen und fühlen sich sicher in ihrer Umgebung. Wir haben uns entschieden die 2. Stunde zu verlängern, da die Konzentrationsfähigkeit in dieser Stunde am höchsten ist.
So bleibt auch für die Erstklässler, trotz der Bewegungspause die wertvolle Zeit erhalten.
Betreuung:
1. Die Betreuung läuft unter dem Motto angeleitete Freizeit. Es wird gespielt, gebastelt, gemalt und draußen getobt.
2. Im Anschluss an den Unterricht bieten wir für die Schüler der 1. und 2. Klassen eine Betreuung bis 12.45 Uhr an.
Fördern und Fordern
In unserer Schule steht das Kind im Mittelpunkt. Der Unterricht ist förder- und forderorientiert. Wir gehen auf die individuellen Fähigkeiten der Kinder ein.
Gemäß §54 a Niedersächsisches Schulgesetz „Sprachfördermaßnahmen“
sind Kinder, deren Deutschkenntnisse nicht ausreichen, um erfolgreich dem Unterricht zu folgen, verpflichtet, ein Jahr vor der Einschulung an besonderen schulischen Sprachfördermaßnahmen teilzunehmen.
Die erforderliche Sprachstandsfeststellung findet zuvor in den Kindertagesstätten unseres Einzugsgebietes, also in einer vertrauten Umgebung, statt. Die Sprachfördermaßnahmen zur Verbesserung der Deutschkenntnisse finden ebenfalls in der Kindertagesstätte statt, lediglich die „Hauskinder“ kommen zur Sprachförderung in die Schule. Die Inhalte des Sprachförderunterrichts orientieren sich an den vom Niedersächsischen Kultusministerium herausgegebenen didaktisch-methodischen Empfehlungen für die Sprachförderung vor der Einschulung.
Die Sprachförderung für Kinder mit Schwierigkeiten in der Beherrschung der
deutschen Sprache wird in den vier Grundschuljahren fortgesetzt. Der Schwerpunkt liegt in den ersten beiden Grundschuljahren. Der Sprachförderunterricht wird entweder innerhalb des Deutschunterrichts oder als zusätzliche Förderstunde erteilt. Islamische Schüler, die nicht am evangelischen Religionsunterricht teilnehmen, werden in dieser Zeit gefördert.
Feststellung der Lernausgangslage in Klasse 1
Seit dem Schuljahr 2005/06 führen wir in den ersten Klassen eine Eingangsdiagnostik durch, angelehnt an das Konzept „Bereit für die Schule“. Ziel ist es Förderschwerpunkte zu ermitteln und für einzelne Kinder einen individuellen Förderplan zu erstellen. Die Überprüfung der Lernausgangslage findet etwa drei Wochen nach der Einschulung statt. Beteiligt sind immer die Klassenlehrerin und die Förderschullehrerin. Die Klassenlehrerin ist für uns dabei ausgesprochen wichtig, da es nicht nur um überprüfbare Lernstände geht, sondern auch darum, die Gesamtpersönlichkeit des Kindes im Blick zu haben.
Förderbänder
In Klasse 2 erhalten alle Kinder eine Mathematikstunde im Förderband, in Klasse 4 eine Deutschstunde. Die Gruppen für die Förderbänder werden klassenübergreifend gebildet.
Im Rahmen des Förderbandes findet sowohl eine Förderung der besonders leistungsstarken Kinder als auch die Förderung von Kindern mit Schwierigkeiten statt.
Differenzierung im Unterricht
Im Rahmen des täglichen Unterrichtsgeschehens müssen wir darauf achten, dass das unterschiedliche Lern- und Leistungsvermögen unserer Schüler berücksichtigt wird. Differenzierte Arbeitsblätter, Stationsarbeit und Lernbuffets, Wochenpläne u.a. werden im Unterricht eingesetzt. Jede Lehrkraft entscheidet in eigener Verantwortung, welche binnendifferenzierenden Maßnahmen für ihre Lerngruppe und ihren Unterricht förderlich sind.
Die Lehrer der GS Oyten haben beschlossen, in diesem Bereich einen Schwerpunkt ihrer Fortbildung zu legen.
Regionales Integrationskonzept (RIK)
Die Grundschule Oyten arbeitet seit Beginn des Schuljahres 2005/06 im Rahmen des Regionalen Integrationskonzeptes (RIK) mit dem Förderzentrum der Erich-Kästner-Schule zusammen (Konzept vom 24.01.2003). Durch das RIK werden Schülerinnen und Schüler, die einer sonderpädagogischen Förderung bedürfen, gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern unterrichtet.
Die Grundschule Oyten verteilt die RIK-Stunden nach folgenden Grundsätzen:
Ø 1.Klassen (Schwerpunkt: Diagnostik, Prävention, Förderpläne)
Ø Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf erhalten mindestens 2 Stunden pro Woche. Wenn möglich werden mehrere Schüler zu einer Kleinlerngruppe zusammengefasst.
Ø Förderung mit besonderen Schwerpunkten: z.B. Wahrnehmung und Konzentration
Ø Einsatz im Förderband für die lernschwachen Kinder
Der Einsatz der RIK-Lehrerin soll jedes Halbjahr hinsichtlich der aktuellen Erfordernisse überprüft werden.
Die RIK-Lehrerin nimmt an der Schularbeit (Konferenzen, Projekte, Feiern,...) teil.
Sie wirkt unterstützend bei der Elternberatung, bei der Planung von Unterricht für Kinder mit Schwierigkeiten im Lernen, beim Erstellen von differenzierenden Unterrichtsangeboten und Förderplänen. Sie steht für Hospitation und Beratung der Lehrerinnen zur Verfügung.
Leseförderung
Die Leseförderung nimmt in unserer Schule einen großen Raum ein. In Klasse 1 helfen „Lesemütter“ mit, um die Kinder bei ihren ersten Leseschritten zu begleiten und zu unterstützen.
Spätestens ab Klasse 2 besucht jede Klasse regelmäßig unsere gut ausgestattete Schulbücherei. Die Büchereistunde findet in vielen Klassen im Zusammenhang mit einer „Antolin“ – Stunde (Antolin ist ein Internetprogramm, mit dem die Motivation und Lesefreude gesteigert wird.) statt. So geht eine halbe Klasse mit einem Elternteil in die Bücherei, die andere Hälfte beantwortet am PC die Fragen zu dem gelesenen Buch.
In den letzten Jahren hat sich eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeindebücherei entwickelt. Neben einer Einführung in die Nutzung der Bücherei finden Lesungen für Kinder statt, die wir gerne besuchen.
Alle zwei Jahre nimmt eine große Zahl von Kindern aus Klasse 3 und 4 am Plattdeutschen Lesewettbewerb teil.
In dem Schuljahr, in dem kein Plattdeutscher Lesewettbewerb stattfindet, führen wir schulintern einen „normalen“ Lesewettbewerb durch, an dem sich alle Kinder aus Klasse 3 und 4 beteiligen können.
Wettbewerbe in Mathematik
Unsere Schule nimmt regelmäßig am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil.
Bei diesem Wettbewerb steht vor allem die Freude an der Mathematik und am mathematischen Denken im Vordergrund.
Außerdem beteiligen wir uns auch an der Mathematik-Olympiade.
Wettbewerbe im Fach Deutsch
Unsere Schule nimmt regelmäßig mit Erfolg am Plattdeutschen Lesewettbewerb teil. Im Schuljahr 2007/2008 haben wir uns am Plattdeutschen Theaterwettbewerb beteiligt. Außerdem nehmen einige Klassen am Wettbewerb der Stiftung Lesen teil.
In Klasse 1 und 2 unterrichten in der Regel nur zwei bis drei Lehrer. Diese Lehrer arbeiten eng zusammen. Durch die Aufteilung in Lernblöcke von 90 bzw. 105 Minuten ist es möglich vom 45 Minuten Takt abzuweichen und den Unterricht stärker auf die Bedürfnisse der Kinder auszurichten. (Ausnahme: Fachunterricht)
Der Schulgong ertönt lediglich zu Beginn des Vormittags, am Ende der großen Pausen und am Ende des Schulvormittags.
Ab Klasse 3 wird bedingt durch die Fächervielfalt mehr Fachunterricht erteilt. Auch hier ist es aber Ziel, möglichst wenige Lehrer in einer Klasse einzusetzen.
Gemeinsame Feiern tragen zur Rhythmisierung des Schuljahres bei. Weiterhin bieten sie die Möglichkeit der Begegnung von Kindern, Eltern und Lehrern.
Neben den großen Schulfeiern wie Einschulung, Verabschiedung der Vierklässler,
Sommerfesten u. a. gibt es zahlreiche Veranstaltungen auf Klassenebene.
Hinzu kommen Theaterbesuche, Sportveranstaltungen, Wandertage, Klassenfahrten, Waldjugendspiele und vieles mehr.
Uns sind vor allem die immer wiederkehrenden Feste wichtig, da sie für die Kinder einen vertrauten Rahmen schaffen.
Durch die vereinbarten Regeln soll unser Miteinander auf dem Schulhof und im Schulgebäude verbessert werden.
Zu Beginn der Schulzeit erhält jedes Kind unsere Schulordnung . Sie wird in jeder Klasse mit den Schülerinnen und Schülern besprochen. Eltern und Kinder unterschreiben die Schulordnung.
Für die Klasse werden mit den Kindern gemeinsam Regeln erarbeitet.
Uns ist es wichtig unsere Schüler zu verantwortungsbewussten Menschen zu erziehen, die Aufgaben für die Gemeinschaft übernehmen und sich für ihre Mitschüler einsetzen.
In Klasse 3 und 4 werden Klassensprecher gewählt, die darin eingeübt werden sollen die Interessen ihrer Mitschüler zu vertreten.
In jeder Klasse gibt es Dienste, die von Schülern ausgeführt werden (Blumen gießen, Tafel putzen, Klasse fegen u. a.).
Schüler der 4. Klassen übernehmen die Spielausleihe in der großen Pause und den Müllsammeldienst auf dem Schulhof, unsere Adventsfeiern werden von Schülern moderiert, nach dem Zirkusprojekt erarbeiteten die Klassensprecher der 4. Klassen einen Fragebogen zur Auswertung des Projektes und führten die Umfrage durch u.a.
Die ersten Klassen haben Partnerklassen, um das Einleben in die Schule zu erleichtern. Viele Klassen gehen Lesepartnerschaften ein.
Sozialtraining
Zur Verbesserung der sozialen Wahrnehmung und zur Sensibilisierung für die eigenen Bedürfnisse sowie die Bedürfnisse anderer führen wir in Klasse 1 ein Verhaltenstraining durch, das sich an dem „Ferdi“ Curriculum anlehnt. In Klasse 2 wird mit dem „Faustlos-Programm“ darauf aufgebaut.
(siehe Gewaltpräventionskonzept)
Streitschlichtung
Streitschlichtung ist eine Methode, um Konflikte gewaltfrei zu lösen. Das Ziel ist, bei Interessensgegensätzen oder Regelverstößen einen Kompromiss oder beidseitiges Wiedergutmachen zu bewirken. Der Vermittlungsprozess ist so ritualisiert, dass die Schüler die Möglichkeit erhalten, selbstverantwortlich ihre Konflikte zu regeln.
In den 3. Klassen erhalten 6 Kinder pro Klasse eine Einführung in die Streitschlichtung und werden damit in die Lage gesetzt, Konflikte in der Klasse zu schlichten.
Mit finanzieller Unterstützung durch die Lokale Arbeitsgruppe (Jugendhilfe) können wir ein „Integratives Theaterprojekt“ durchführen.
Ziel dieses Projektes ist die Förderung der interkulturellen Toleranz zwischen den verschiedenen Migrationsgruppen, die Verbesserung der Sprachkompetenz und eine Förderung der sozialen Kompetenzen.
Die Elternschaft der GS Oyten engagiert sich konstant und aktiv und bereichert das Schulleben durch vielfältige Aktivitäten und tatkräftige Mitarbeit.
Neben der Wahrnehmung von geregelten Mitbestimmungsrechten in den Gremien
engagieren sich die Eltern in verschiedenen Bereichen:
- Mithilfe bei Klassenprojekten (z.B. basteln, kochen, lesen,...)
- Tagesfahrten und Unterrichtsgänge
- Klassenfeste
- Mithilfe bei Schulaufführungen
- Bücherei
- Projekte
- Schulfeste
- Sport- und Spielfeste
- Waldjugendspiele
- Gesundes Frühstück
- seit 2006/07 Organisation eines Sommerfestes zu Beginn des
Schuljahres (vorher: Laternenfest)
- Organisation von Themenelternabenden seit 2007/08 (öffentlich)
z.B. Das Lernen lernen
Die Macht der Sprache
4. Weitere Aktivitäten
- die Eltern spendeten Geld und organisierten eine Spielausleihe
in der Pause
- in Zusammenarbeit mit Schule, Schulträger und Polizei wurde
der Schulexpress Oyten eingerichtet
Seit dem Schuljahr 2008/09 gibt es den Förderverein „Kleine Strolche“
Die Informationen laufen in der Regel immer über die Klassenlehrerin/ den
Klassenlehrer.
Daneben informiert die Schulleitung in den Gremien. Die Informationen
sollten dann von den Elternvertretungen weitergegeben werden.
Um die Entwicklung der Kinder fördern zu können ist eine intensive Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten von großer Bedeutung. Vor allem im Bereich Elternarbeit müssen wir nach neuen Wegen suchen, um die Eltern besser auf die Schule vorzubereiten und stärker in die Verantwortung zu nehmen.
Seit dem Schuljahr 2003/04 besteht eine Kooperation mit der Helene-Grulke-Schule (Förderschule für geistig behindere Kinder). Ziel dieser Kooperation ist, die Kontakte zwischen behinderten und nicht behinderten Schülern zu fördern. Das gemeinsame Leben soll ein Lernen voneinander ermöglichen. Gemeinsame Vorhaben im Schulleben und im Unterricht sollen gegenseitiges Verständnis fördern, Ängsten und Unsicherheiten entgegenwirken.
Die Zusammenarbeit betrifft gegenseitige Information und Absprachen zur Koordinierung des Übergangs.
Im Rahmen der Schulwegsicherung ist der Kontakt zur Polizei von großer Bedeutung. Bei der Einrichtung unseres Schulexpress war die Polizei in allen Phasen beteiligt.
Die ersten Klassen werden regelmäßig (nach den Herbstferien) von der Kontaktpolizistin Frau Brammer besucht. Thema: Verhalten im Straßenverkehr in der dunklen Jahreszeit.
Im 2. Halbjahr Klasse 1 findet ein Rollertraining mit Frau Brammer statt, in Klasse 4 absolvieren unsere Schüler ihre Fahrradprüfung.
Einmal im Jahr veranstalten wir einen Mobilitätstag, an dem auch die Kontaktpolizistin Frau Brammer teilnimmt.
Im Hinblick auf Gewaltprävention pflegen wir auch den Kontakt zur Polizei.
Aufgrund der teilweise schwierigen Sozialisation unserer Schüler gibt es intensive Bemühungen von Schule und Jugendamt. Einige Kinder werden nachmittags in therapeutischen Gruppen betreut und erzogen, in anderen Familien ist eine Familienhilfe installiert. Eine intensive Zusammenarbeit und gezielte Absprachen sind nötig um die „Lebenswirklichkeit“ der Kinder zu verbessern, sie in Lern- und Leistungsvermögen und ihrem Selbstwertgefühl zu stärken.
Sozialarbeit
Seit November 2009 arbeitet ein Sozialarbeiter mit 7,5 Stunden bei uns in der Schule. Schwerpunkte seines Einsatzes sind die Beratung von Schülern, Eltern und Lehrern sowie die Vernetzung mit anderen Einrichtungen vor Ort.